Eine Tour, so ausgelegt, dass sie mit dem Pkw an drei Tagen zu bewältigen ist, aber selbstverständlich kann man sich auch einfach nur einige Anlagen herauspicken und diese gezielt ansteuern. Für Fahrradfans empfiehlt es sich, die Strecke in mehrere Etappen aufzuteilen, je nachdem ob man geübter Radfahrer oder eher nur Hobby-Radler ist. Der Vorteil ist sicherlich, dass man mit dem Drahtesel landschaftlich reizvollere Strecken wählen kann als dies mit dem Auto der Fall ist. Die Niederrhein-Region ist ein wahres Paradies für Radwanderer.  Wasserschloss Gartrop 1828 begann Freiherr Mauritz Carl von Nagell mit erneuten umfassenden Veränderungen an der Schlossanlage. Der Graben zwischen dem Herrenhaus und der östlich davon gelegenen Vorburg wurde zugeschüttet und seine Zugbrücke abgebrochen. Gleichzeitig erhielt das Portal des Herrenhauses eine Freitreppe aus Baumberger Sandstein. Nach Plänen Maximilian Friedrich Weyhes wurde im gleichen Jahr außerdem mit der Gestaltung des heutigen Schlossparks im englischen Landschaftsstil begonnen. Weyhe bezog in seinen Entwurf bisherige Schlossgräben und die barocke Allee mit ein. Ab 1829 erfuhr das Innere des Herrenhauses einen erneuten Umbau mitsamt einer Umstrukturierung. Dabei wurden Personaltreppen und -gänge eingebaut sowie Bäder und Toiletten installiert. Personal- und Gästezimmer wurden ins Dachgeschoss verlegt, und die meisten Decken des Obergeschosses erhielten eine Abhängung mit Stuckdecken im Stil des Biedermeier, ebenso wie die Fenster vergrößert wurden. Nachdem die Wirtschaftsgebäude 1836 in nördliche Richtung verlegt worden waren, folgte noch im gleichen Jahr ein Umbau der Schlosskapelle in neugotischer Form. Restaurierungen Von 1993 bis 1998 ließ der neue Schlossbesitzer Dieter Thumulla erste Restaurierungsarbeiten durchführen. Durch den Umbau des gotischen Kellergewölbes im 17. Jahrhundert, hatte die Statik des Gebäudes stark gelitten. Thumulla ließ die eingestürzten und gefährdeten Gewölbe neu aufbauen und abstützen. Außerdem wurden die maroden Wasser- und Heizungsleitungen des Schlossgebäudes erneuert. Doch das Anwesen wurde nicht bewirtschaftet, so dass der Schlosspark zusehends verwilderte. Nach 1998 verfiel das Schloss während der langen Suche nach einem Käufer immer mehr, ehe sich ab Februar 2005 wieder neue Erhaltungsmaßnahmen anschlossen. Nachdem im Frühjahr 2005 ein Landgasthof auf dem Schlossgelände eröffnet hatte, schlossen sich die Restaurierungen von Schlosskapelle (bis Sommer 2007) und Herrenhaus (bis Herbst 2007) an. Die Kapelle steht seitdem für Gottesdienste und Hochzeiten zur Verfügung, während das vierflügelige Herrenhaus als Veranstaltungsort dienen soll. (Textquelle Wikipedia)

Schloss Ringenberg

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung der um 1220 erbauten Burg Ringenberg stammt aus dem Jahr 1229. Erbaut wurde es als Wasserburg im sumpfigen Morast der Isselniederung durch die "Herren von Dingden". Als diese ihren festen Wohnsitz in Ringenberg nahmen, nannten sie sich fortan "Herren von Ringenberg". Da die Burg im Grenzbereich der Herrschaftsgebiete des Erzbistums Köln, des Bistums Münster und der Grafschaft Kleve lag, war es eine begehrte Grenzfeste. Das Interesse der rivalisierenden Landesherren machten sich die Herren von Ringenberg zunutze und überließen die Burg nach bestem persönlichen Nutzen wechselweise allen drei Rivalen. Von 1350 bis 1620 war Burg Ringenberg Verwaltungs- und Wehrburg der Grafen/Herzöge von Kleve. Mitte des 15. Jahrhunderts fanden erhebliche Umbauten statt, die auch die Wehrhaftigkeit der Burg erhöhten. Zerstörung und Wiederaufbau Dennoch wurde die Burg im 30-jährigen Krieg wechselweise von den Spaniern und den Niederländern besetzt und war in den Pestjahren 1637 und 1638 bereits zerstört. Es ist nicht bekannt, wer die Burg zerstörte. 1648 erhielt Freiherr Alexander von Spaen das Anwesen als Anerkennung seiner Dienste für den Kurfürsten von Brandenburg als Lehen. Um 1650 ließ er sie als Wasserschloss im Stil des Niederländischen Barock wiederaufbauen. Die Wetterfahne gibt das Jahr 1661 als Fertigstellungsdatum an. Längst hat das ehemalige Wasserschloss zum wiederholten Male den Besitzer gewechselt, als es zum Ende des 2. Weltkrieges erhebliche Zerstörungen erlitt. Dem letzten Eigentümer, Maximilian von Plettenberg, war es nicht möglich, das Schloss vollständig und aus eigener Kraft wiederherzustellen. Ostflügel und Mitteltrakt wurden deshalb verpachtet. 1989 ging das Schloss ins Eigentum der Stadt Hamminkeln über, die es in den folgenden Jahren mit hohem finanziellen und technischen Aufwand unter den strengen Maßgaben des Denkmalschutzes sanieren und restaurieren ließ. Dabei wurden auch archäologische Grabungen durchgeführt, die einiges Licht ins Dunkel der Vergangenheit und einige interessante Fundstücke ans Tageslicht brachten. Eine kleine Ausstellung der Fundstücke und der Grabungsergebnisse befindet sich im Kellergewölbe. Quelle: www.hamminkeln.de/

Schloss Oberhausen/ Burg Vondern

Schloss Oberhausen gab dem 1846 in der Nähe erbauten und 1847 eröffneten Bahnhof und damit der späteren Stadt Oberhausen den Namen. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit lebten auf dem Gebiet des heutigen Oberhausen nur wenige hundert Menschen. Die Bevölkerungszahl wuchs sehr langsam und ging wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Etwas Geschichte zum Schloss. Das Schloss Oberhausen geht auf den befestigten Rittersitz „Oberhaus“ zurück, der vermutlich im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert gegründet wurde. Wilhelm Joseph Sonnen geht in seinem Aufsatz davon aus, dass das Anwesen von einem der damaligen Vögte von Essen und Werden aus dem Haus der Grafen von Berg und von der Mark erbaut wurde. Es lag an einer Furt etwa 200 Meter emscheraufwärts vom heutigen Standort entfernt und sicherte den dortigen, sehr wichtigen Emscherübergang. Die damalige Anlage war vollständig von einem breiten Wassergraben umgeben, der von der Emscher gespeist wurde. Ihre Gebäude nahmen sich sehr bescheiden aus und waren in Fachwerkbauweise errichtet. Das Haupthaus war von der Vorburg durch einen zweiten Wassergraben getrennt, über den eine Brücke führte. Burg Vondern ist eine zweiteilige Anlage, bestehend aus einem Herrenhaus und einer zweiflügeligen Vorburg im Südwesten. Die Anlage war früher eine von einem ausgedehnten Gräftensystem umgebene Wasserburg, deren Haupthaus auf einer eigenen Insel stand. Die Wassergräben sind heutzutage jedoch allesamt verlandet. Einige noch ansatzweise erkennbare Überreste einer Wallanlage lassen darauf schließen, dass die Burg in früheren Zeiten komplett von einer solchen umschlossen war. Die Burg Vondern steht im Oberhausener Stadtbezirk Osterfeld. Sie war ein Lehen der Grafen und Herzöge von Kleve und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Heute im Besitz der Stadt Oberhausen, kümmert sich seit 1982 der Förderverein Burg Vondern um die Erhaltung der historischen Gebäude, die 1987 unter Denkmalschutz gestellt wurden. Der Name der Anlage rührt von dem mittelhochdeutschen Ausdruck „vonder“ (auch „funder“), der einen schmalen Steg über einen Wasserlauf beschreibt. Burg Vondern ist eine zweiteilige Anlage, bestehend aus einem Herrenhaus und einer zweiflügeligen Vorburg im Südwesten. Die Anlage war früher eine von einem ausgedehnten Gräftensystem umgebene Wasserburg, deren Haupthaus auf einer eigenen Insel stand. Die Wassergräben sind heutzutage jedoch allesamt verlandet. Einige noch ansatzweise erkennbare Überreste einer Wallanlage lassen darauf schließen, dass die Burg in früheren Zeiten komplett von einer solchen umschlossen war.

Burg Winnenthal

Die Burg Winnenthal ist die älteste Wasserburg des Nieder- rheins. Sie wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Grafengut und Witwensitz von Herzog Adolf I. von Kleve erbaut. Im Jahr 1822 wurde der Burg ein Hof vorgelagert und der Torturm errichtet. Das Haus Winnenthal besteht aus einer Vorburg, einem drei- flügeligen Komplex von neuzeitlichen Ökonomiegebäuden sowie dem Herrenhaus. Der Wassergraben, der die Anlage einst allseitig umgab, ist heute nur noch an der Nordwest-Seite erhalten. Herrenhaus Das heutige Herrenhaus ist eigentlich nur der verbliebenen Nordost-Flügel der einstigen Kernburg. An seiner Nordecke steht ein mächtiger Vierecksturm mit drei Geschossen, die von einem pfannengedeckten Pyramidendach abgeschlossen sind. Im Inneren der Hauptburg war aus kunsthistorischer Sicht besonders der Hauptsaal im Nordwest-Flügel erwähnenswert. Bis zu seiner  Zerstörung 1945 besaß er eine üppig dekorierte Stuckdecke mit großen, weiblichen Tragefiguren, Putten und Festons. Vorburg und Wirtschaftshof Die dreiflügelige Vorburg aus Backstein besitzt eine Hufeisenform und öffnet sich nach Nordosten in Richtung der einstigen Kernburg. Die älteste Bausubstanz findet sich in den beiden Rundtürmen an der Süd- und Westecke. Ihr heutiges Aussehen erhielten die Gebäude jedoch erst in jüngster Zeit, als sie für die Nutzung als Seniorenheim umgestaltet wurden. Heute Eine aufwändige Restaurierung und Neugestaltung wurde im Jahre 1996 abgeschlossen. Heute verfügt die Seniorenresidenz über 173 Betten, verteilt auf Einzel- und Doppelzimmer mit komfortabler Ausstattung und ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Ich wollte nur eine Burg filmen und habe viele Senioren getroffen und gesprochen. Die Burg ist eine schöne und eindrucksvolle Fassade, doch das Leben sind die Senioren.

Drei Burgen

Bellinghoven Die Wurzeln der heutigen Schlossanlage sind in einer Motte zu suchen, die wahrscheinlich ein Ableger der Oberhofs in Mehr war. Der künstlich aufgeschüttete Erdhügel samt seinem hölzernen Turm mit Hocheingang war seinerzeit nicht nur von einem Wassergraben umgeben, sondern zusätzlich durch eine Palisade geschützt. Aufgabe der Burg war der Schutz des umliegenden Landes. Nach und nach wurde sie mit Bauten aus Stein erweitert. Im Achtzigjährigen Krieg wurde die Burg 1598 von spanischen Truppen belagert. Nachdem die Burgbesatzung zwei Angriffe hatte abwehren können, eroberten die Spanier die Anlage im dritten Anlauf, plünderten sie und ermordeten alle Bewohner. Die Gebäude brannten dabei zum Teil nieder. Nach Abzug der Spanier ließ der damalige Burgbesitzer Konrad von Bernsau die wichtigsten Gebäude jedoch schlossartig wieder aufbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb die Bergwerksgesellschaft Walsum die Anlage. Der dazugehörende Landbesitz wurde als Entschädigung an Landwirte vergeben, die wegen des Bergbaus ihren Hof aufgeben mussten. Das Schloss selbst überließ sie mit ein wenig Landbesitz dem Katholischen Jugendwerk in Duisburg- Hamborn. Dieses gab es 1974 kostenlos an den Verein „Die Brücke“ weiter, der das Gebäude zu einem Heim für gefährdete Jugendliche machte. Dafür wurden von 1974 bis 1976 umfangreiche Renovierungarbeiten sowie Um- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt. Dabei wurden mittelalterliche Tonscherben und Knochenreste im Schlosshof gefunden. Seit 1983 betreibt der Caritasverband Oberhausen im Schloss eine heilpädagogische Einrichtung für junge Erwachsene mit seelischer Behinderung. Diersfordt Das Schloss Diersfordt ist ein Wasserschloss im Weseler Stadtteil Diersfordt, das auf eine mittelalterliche Burg der Herren von Wylich zurückgeht und eine fast 700-jährige Geschichte vorweisen kann. Als Lehen der Grafen von der Mark sowie der Herzöge von Kleve befand sich die Anlage nach Aussterben der von Wylich ab 1831 im Besitz der Grafen Stolberg- Wernigerode. Beide Familien bauten sie beständig aus und schließlich zu Schloss im Stil des Spätbarocks um. Durch einen Brand im Jahr 1928 vollkommen zerstört, wurde es ab 1929 stark vereinfacht neu errichtet. Lediglich ein Gebäude der Vorburg blieb bis in die heutige Zeit nahezu unverändert. Das Gründungsdatum der mittelalterlichen Vorgängeranlage des heutigen Schlosses ist nicht bekannt. Ihr Zweck am Rande eines Rheinarms war wahrscheinlich die Sicherung einer dort befindlichen Furt. Im Jahr 1334 wurde das „Haus Dyrsvort“ erstmals urkundlich erwähnt. Wie alle Gebäude auf der Schlossinsel ist das Haupthaus auf einem Pfahlrost aus Eichenpfählen errichtet. Das zweigeschossige Gebäude aus Backstein besitzt einen annähernd L-förmigen Grundriss, der sich aus einem rechteckigen Baukörper mit nahezu quadratischem, flankierendem Eckturm an der Nordost-Ecke ergibt. Während der Turm von einem flachen, pfannengedeckten Pyramidendach abgeschlossen ist, besitzt das übrige Gebäude ein hohes Satteldach, das sich an der Dachform der mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude orientiert. Das äußerlich schlichte Haupthaus stammt vom Ende der 1920er Jahre und bezieht teilweise Bauteile eines Vorgängerbaus aus dem 18. Jahrhundert mit ein, so zum Beispiel die Eingangstür mit barocker Hausteinfassung und Oberlicht. Der westlichen Fassade ist eine Terrasse vorgelagert, unter der sich heute noch die Fundamente und Gewölbe der mittelalterlichen Burg befinden. Im Inneren sind in einigen Räumen noch Ausstattungsmerkmale des Barocks erhalten. Boetzelaer Das genaue Gründungsdatum der Burg Boetzelaer ist unbekannt. Im 13. Jahrhundert bestand sie aus einem quadratischen Wohnturm an der Südostecke der Hauptburginsel und einer südlich vorgelagerten, lang gestreckten Vorburg mit Zugang im Osten. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde um das Burgareal eine unregelmäßige Ringmauer mit drei Rundtürmen an den Außenecken der Kernburg errichtet. Sie umschloss einen großen Palasbau und den zur gleichen Zeit zum siebengeschossigen Bergfried aufgestockten Wohnturm. Das Burgtor wurde zeitgleich vom Osten an die Südseite verlegt. Während der Belagerung der Anlage durch Klevische Truppen ab 1395 wurde die Burg teilweise zerstört, unter anderem durch Brandschäden. Der Wiederaufbau begann nur kurze Zeit später zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Während dieser Arbeiten kamen neue Ausbauten hinzu, sodass die Anlage anschließend die größte Ausdehnung in ihrer Geschichte erfuhr. Um 1560 erfuhr Burg Boetzelaer eine Modernisierung und Umbauten im Stil der Renaissance. So wurde zum Beispiel eine repräsentative Torhalle errichtet. Eine weitere Umgestaltungsmaßnahme betraf den Innenhof der Kernburg, der aufgemottet wurde. Vom Dreißigjährigen Krieg weitestgehend verschont, wurde die Burg im 17. Jahrhundert anschließend im Stil des Barocks weiter verändert. Abbrüche einiger Bauteile öffneten das Haupthaus zu Vorburg hin. An der Südwestseite wurde ein dritter Flügel errichtet, und im Innenhof entstand eine offene Galerie mit Mittelrisalit. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts erfolgte eine erste Reduktion der Anlage im Zuge eines massiven Umbaus, der aufgrund von Baufälligkeit nötig geworden war. Im Anschluss daran wurde sie ab 1830 zu einem klassizistischen Schloss umgestaltet. Durch Abbruch des Bergfrieds und der östlichen Hälfte des Palas erhielt Boetzelaer seine heutige Größe, und durch Einbau eine Dampfzentralheizung in den 1920er Jahren hielt erstmals „moderne Technik“ Einzug in die Gebäude. Nachdem 1978 die Überreste in den Besitz der Freiherren von Wendt übergegangen war, erfolgten ab 1997 Sicherungsmaßnahmen und teilweise Wiederaufbauarbeiten, die 2003 abgeschlossen wurden.

Burg Moyland

Die Schlossanlage besteht aus einem geschlossenen, vierflügeligen Hauptschloss, dem südöstlich Wirtschaftsgebäude vorgelagert sind. Letztere beheimaten heute ein Museumscafé, die Museumsverwaltung und -bibliothek sowie Räume für Wechselausstellungen. Das zweigeschossige Hauptgebäude aus Backstein präsentiert sich im historisierenden Tudorstil mit einem Zinnenkranz auf Kragsteinen. Die vier Geschosse des einstigen Bergfrieds an der Südost-Ecke des Hauptschlosses werden seit 2008 durch einen polygonalen Helm mit Laterne bekrönt. An den drei übrigen Ecken des Schlosses stehen hufeisenförmige Türme mit drei Geschossen. Die südöstlichen Seite des Schlosses wird durch einen Torbau gebildet, der von außen durch zwei polygonale Türmchen mit Spitzhelmen und hofseitig durch zwei schlanke Rundtürmchen flankiert wird. Im Obergeschoss des Flügels befindet sich der sogenannte Zwirnersaal, der unter anderem für Konzerte genutzt wird. Schlosspark  In der Zeit von Juli 1995 bis Mai 1997 wurde unter der Leitung von Gustav und Rose Wörner der Schlosspark samt seinem alten Baumbestand und seinen Eichen- und Lindenalleen restauriert, so dass er heute sein Aussehen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wiedergibt. Der Urheber der ursprünglichen Entwürfe ist nicht bekannt, doch wurden sie in den 1830er/1840er Jahren unter den Familie Steengracht angefertigt. Bewohner und Besitzer  1307 wird erstmals ein mit Gräben und Wällen befestigter Hof namens Moyland urkundlich erwähnt. In jenem Jahr nahm der Geistliche und spätere Archidiakon von Lüttich, Jakob van den Eger, die Anlage von Graf Otto von Kleve in Erbpacht. Der Lehrer der gräflichen Kinder nannte sich in der Folgezeit daraufhin  mehrmals auch von Moyland. 15 Jahre später wechselte der Hof durch Verkauf in den Besitz von Roland von Hagedorn, dem gegenüber Dietrich VIII. von Kleve das Lehen 1339 erneuerte. In der entsprechenden Urkunde ist erstmals von einer Burg Moyland die Rede. Bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts folgten durch Erbschaften häufige Besitzerwechsel, die erst 1662 ein Ende nahmen, als der brandenburgische Generalfeldmarschall Alexander von Spaen die mittelalterliche Anlage kaufte.

Haus Aspel

Haus Aspel ist ein Schloss im Reeser Stadtteil Haldern im Kreis Kleve, das seit 1850 im Besitz der Töchter vom heiligen Kreuz ist und als Kloster genutzt wird. Die Anlage war für fast 100 Jahre im Besitz der Familie von Wittenhorst-Sonsfeld, welche die seinerzeit ruinierten Gebäude 1722 neu errichten ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert erweitert und modernisiert, besteht der heutige Gebäudekomplex aus barocken und neobarocken Wohngebäuden sowie einer neugotischen Klosterkirche. Die Burg Aspel gehörte zu den frühesten Anlagen im Rheinland. Sie wurde in dem zwischen 1020 und 1024 entstandenen Werk De diversitate temporum des Mönchs Alpert von Metz erstmals erwähnt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verlor die Burg Aspel allmählich die militärische Bedeutung für Kurköln und diente anschließend oft als Pfandobjekt. Erste Abbrüche der Anlage in Aspel geschahen im Jahr 1444. Weitere kamen 1470 hinzu, als der Klever Herzog Johann I. der Stadt Rees erlaubte, 200 Basaltsteine von der verfallenen Burg zum Bau des Mühlenturms der Stadtmauer zu verwenden. Während die Aspeler Hauptburg immer mehr verfiel, wurde die Vorburg ausgebaut. Seit 1405 war dort ein steinernes Haus bezeugt, das als Lehen vergeben wurde. Zu den zwischen 1470 und 1570 bezeugten Bewohnern zählten die Herren von Töven, Lychendorp, Hasselt, Dugelen und Schriek. An die Familie von Töven erinnert noch heute ein Landstreifen zwischen dem Aspeler Meer, dem Schmalen Meer und der Landstraße zwischen Rees und Wesel, der Tövener Feld genannt wird. 1845 zog von Bernuth mit seinem Landratsamt nach Wesel und verkaufte Haus Aspel am 4. Oktober 1850 an den Orden der Töchter vom heiligen Kreuz, der dort am 10. März 1851 seine erste deutsche Niederlassung eröffnete. Text Wikipedia Colonia Ulpia Traiana (Xanten)  Die Colonia Ulpia Traiana war etwa 73 Hektar groß, hatte rund 10.000 Einwohner und war eine der zentralen Städte der Provinz Niedergermanien. An der Ostseite der Stadt lag an einem heute verlandeten Seitenarm des Rheins (heute Parkplatz) der bislang nicht ausgegrabene Hafen der Stadt Die Versorgung der Stadt mit frischem Wasser erfolgte über Grundwasser-Brunnen, Becken zum Auffangen von Regen und ein Aquädukt, während die Abwässer über ein unterirdisches Kanalisationssystem in den Rheinarm geleitet wurden. Neben dem Hafen verfügte die Stadt über überdachte Bürgersteige, eine Herberge, einen Tempel am Hafen, den Capitolstempel, einen Matronentempel, ein Forum, ein Amphitheater und eine  große Thermenanlage.  Am 14. September 1973 beschloss der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbands  Rheinland (LVR) die Einrichtung des Parks auf dem  Areal der ehemaligen Colonia, für den im folgenden  Monat der LVR als Träger eingesetzt wurde. Der Aufbau des Parks begann wenig später in der Umgebung des Amphitheaters, während die übrigen Flächen noch bis 1974 Landwirtschaftlich genutzt wurden. Der südöstliche 6 ha große Teil des Park wurde schließlich nach vier Jahren am 8. Juni 1977 eröffnet. Mehr zu Colonia Ulpia Traiana gibt es in Klick mich.                                                                                                                                                                                                                                                                Text Wikipedia Xanten, Kreis Wesel Xanten seit 1945 Der Wiederaufbau Xantens und die detailgetreue Rekonstruktion des Xantener Doms, welche erst durch den Archäologen und Denkmalschützer Walter Bader realisiert werden konnte, dauerten bis 1966. Durch Flüchtlinge aus den Ostgebieten stieg die Bevölkerung Xantens in dieser Zeit um beinahe 40 Prozent an. Am 1. Juli 1969 wurden im Zuge des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen die Gemeinde Birten des Amtes Alpen-Veen sowie die bis dahin selbstständigen Gemeinden Marienbaum und Wardt in die Stadt Xanten eingegliedert. Die Fläche der Stadt vergrößerte sich von 8 km² auf 72 km², die Einwohnerzahl von rund 7000 auf 16.000. Wirtschaftliche Grundlage blieb neben der wenig ausgeprägten Industrie die Landwirtschaft. Nach der Auflösung des Kreises Moers wurde Xanten 1975 dem neu gegründeten Kreis Wesel zugeordnet. Da Xanten als einzige ehemals römische Siedlung nördlich der Alpen nicht auf dem Gelände der Colonia, sondern über deren Friedhof entstanden war, wurde 1977 der Archäologische Park Xanten als teilweiser Wiederaufbau der römischen Colonia Ulpia Traiana eröffnet und touristisch erschlossen. Weiterhin wurden verschiedene historische Gebäude des Xantener Stadtkerns restauriert und an Xantener Südsee und Xantener Nordsee, zwei durch einen Kanal verbundene Seen nahe den Ortschaften Wardt und Vynen, im Jahr 1982 das Freizeitzentrum Xanten eröffnet. Am 28. November 1988 erhielt Xanten, welches im selben Jahr von rund 800.000 Touristen besucht wurde, als erste Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf den Titel eines staatlich anerkannten Erholungsortes. Am 1. Januar 2010 wurde Xanten zu einer mittleren kreisangehörigen Stadt erhoben. Seit 2014 ist Xanten zudem staatlich anerkannter Luftkurort.                                                                                                                                                                                                                                                                                (Text Wiki) Schloss Wissen Baugeschichte In der Urkunde von 1372 wird neben der Kernburg auch eine Vorburg genannt, was auf die damalige stattliche Größe der Anlage hindeutet. Wahrscheinlich wurde die Anlage erst kurz zuvor gebaut. Vermutet wird, dass sich das heutige Schloss Wissen aus einer Turmhügelburg entwickelt hat. Darauf deutet das dicke Mauerwerk des Haupthauses hin, das wahrscheinlich aus einem dreigeschossigen, hausartigen Wohnturm gewachsen ist. Als Zeugen des 14. Jahrhunderts können zwei Fassaden der Vorburg und der Sockel des Dicken Turmes angesehen werden. Die Schlossanlage wurde im Laufe der Jahrhunderte viermal grundlegend um- und ausgebaut, jedes Mal dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend. Vermutlich noch vor 1500 erfuhr das Haupthaus durch Anbau von drei Flügeln eine Erweiterung zu einer geschlossenen Vierflügelanlage mit kleinem Innenhof und Eckwarten. Vor 1550 wurde im Bereich des heutigen Schlossparks ein wuchtiger Turm errichtet, der jedoch nicht mehr erhalten ist. An seiner Stelle steht heute eine Orangerie. Franz von Loë ließ um 1550 nach seiner Hochzeit mit Sophia von Nesselrode die Burg im Stil der frühen Niederländischen Renaissance umbauen und deren Äußeres durch zahlreiche Treppengiebel und Erkertürmchen umgestalten. Nachdem hessische Truppen das Schloss im Dreißigjährigen Krieg unter Hauptmann Feldtfenger 1641 geplündert hatten, ließen Johann Adolph von Loë und seine Frau Maria Anna von Wachtendonk ab 1739 die Vorburg im barocken Stil umgestalten. Der Ostflügel wurde mit dem heutigen, steilen Satteldach neu errichtet und der barocke Torbau errichtet. Über der Tordurchfahrt finden sich die Wappen ihrer Bauherren. Die zu ihr führende hölzerne Zugbrücke wurde zeitgleich durch eine steinerne Bogenbrücke ersetzt. Die Bauarbeiten waren nach 1740 beendet. Zwischen 1760 und 1770 wurde die Anlage zu einem schlichten, barocken Landschloss nach französischem Vorbild umgebaut. Bauherren waren Franz Karl von Loë und seine Frau Alexandrine, geborene Gräfin von Hor(r)ion. Dabei wurden sämtliche architektonischen Elemente des 16. Jahrhunderts entfernt, und das Mauerwerk aus Backstein erhielt einen weißen Verputz. Darüber hinaus wurden die Bauten mit einem Mansardendach versehen, und ein Großteil der heute noch erhaltenen Parkanlagen angelegt. Den dortigen Turm aus dem 16. Jahrhundert ließ der Schlossherr abreißen. Während der Arbeiten wurde auch der Dicke Turm der Vorburg bis auf eine Höhe von etwa zwölf Metern abgetragen. 1766 erfolgte die Weihe einer neuen Hauskapelle. Unter Graf Maximilian August von Loë und seiner Frau Therese, geborene Gräfin von Arco-Zinneberg, kam es zu einer Rückführung der Architektur zum Vorbild des Mittelalters. In den Jahren 1876 bis 1886 wurde unter Leitung des Kölner Baumeisters Vincenz von Statz ein Umbau des Schlosses im Stil der Neugotik vorgenommen: Der weiße Putz wurde entfernt und die Gebäude mit einem neuen Satteldach und Treppengiebeln versehen. Auch baute man den Dicken Turm nach alten Zeichnungen wieder auf. Während der Umgestaltung der Schlossanlage wurde auch eine neugotische Kapelle errichtet. Mit der malerischen Ausgestaltung wurde Eduard von Steinle, der mit Statz befreundet war, beauftragt. Im Gegensatz zur vorherigen Hauskapelle, die fortan als Sakristei diente, stand diese neue Kapelle auch der Bevölkerung aus der Umgegend zur Verfügung. Die neugotische Umgestaltung fand unter Friedrich von Loë und seiner Frau Paula ihren Abschluss. (Quelle Wikipedia) Fragen zum Thema Burgen können hier diskutiert werden. Klick mich!
Burgen, Rittersitze, alte Dörfer
Und ... du solltest, bevor du den zweiten Versuch star-test, eine grobe  Vorstellung davon haben, was du überhaupt filmen möchtest und was dabei am Ende herauskommen soll. Vielleicht gestal-test du deinen zweiten Versuch etwas kürzer und gezielter, als den ersten. Nehme nur Moti-ve auf, von denen du dir sicher bist, dass du sie verwenden wirst. Vergleiche deine Erfah-rungen von zu viel Material bei deinem ersten Versuch und sehr wenig Material bei deinem zweiten Versuch. Da du weniger aufgenommen und das Material inhaltlich gezielter gesammelt hast, solltest du es auf jeden Fall zu einem kleinen Filmchen zusammen-schneiden.
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