Im Münsterland und am Niederrhein finden sich viele Schlösser und Burgen, wobei gerade die Wasserburgen typisch für die vergleichsweise flache Landschaft sind. Hier  werden Schlösserträume wahr. Wildromantisch, repräsentativ, imposant oder Kleinode inmitten herrlicher Natur. Das Münsterland ist die Region der 100 Schlösser. Nachfolgend die Objekte, die ich bereits besucht habe. Nein, nein nicht immer mit dem Fahrrad. Es wäre zu viel vom Fahrrad verlangt. Dafür hat ein Hobbyfilmer doch zu umfangreiches Gepäck.

Wasserschloss Raesfeld

Eines der eindrucksvollsten Wasserschlösser des Münsterlandes. Etwa einen Kilometer von Raesfeld entfernt, eingebettet in der Landschaft, bestehend aus Freiheit, Vorburg, Kapelle, Oberburg und Tiergarten. Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht derer von Velen zu Raesfeld aus; das Schloss wurde nur noch unregelmäßig bewohnt und verfiel allmählich. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Anlage abgerissen oder bis ins 20. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Gutshof genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen es die Handwerkskammern des Landes NRW als neue Besitzer restaurieren. Heute ist das Schloss Sitz der Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Handwerkskammern und wird für kulturelle Veranstaltungen und als Restaurant genutzt. Seit 2007 können sich hier heiratswillige Paare das Ja-Wort geben.

Wasserschloss Lembeck

Umgeben von Wäldern, Wiesen und offenen Feldern des Naturparks Hohe Mark liegt das Wasserschloss Lembeck. Nähert man sich dem Schloss über die 200 Meter lange Allee, so blickt man durch die gesamte Schlossanlage hindurch. 1177 wurden die Herren von Lembeck erstmalig als Ministerialen des Bischofs von Münster genannt. Im 13. Jahrhundert müsste ihre Burg entstanden sein. 1526 fiel Lembeck an die Grafen von Westerholt und später, 1708, an die Grafen von Merveldt und befindet sich bist heute in deren Besitz. Um 1700 wurde das heutige Schloss für Dietrich Konrad Adolf von Westerholt gebaut. Die Vor- und Hauptburg sind in einem Teich, etwa 200x160m, errichtet. Diese vollendete Konzeption ist in Westfalen einmalig. Bei einem Brand 1887 verlor die Vorburg ihren Nordflügel. Die schlichte Form wird durch den zweigeschossigen Torturm unterbrochen. Dazu betonen zwei Ecktürme das Bild. . Das zweigeschossige Herrenhaus besteht aus zwei rechteckig zusammen führende Flügelbauten. An der Seite gegenüber der Vorburg sind betont sichtbar zwei quadratische Ecktürme. Auf der Rückseite gibt es am nördlichen Flügelbau den 1851 erneuerten Kapellenturm. Er erinnert an den mittelalterlichen Bauteil des Schlosses.. Das Haupthaus beinhaltet ein Schlossmuseum mit großartigen Einrichtungen des Schlosses wie Festsaal, das Vestibül des Treppenhauses. Leider war mir, mit meiner Filmausrüstung, das Betreten dieser Räume verwehrt. Im 2. Weltkrieg erlitt das Haus durch Bomben und Vandalismus der Besatzer Schaden. Maria-Josefa Freifrau von Twickel, geb. Gräfin Merveldt und ihr Gatte Johannes öffneten ihr Haus nach Reparatur der Kriegsschäden Anfang der 1950er Jahren der Öffentlichkeit.

Burg Gemen

Burg Gemen ist ein mehr als 900 Jahre altes, deutsches Wasserschloss in Gemen, einem Stadtteil von Borken in NRW. Die Burg steht in der westfälischen Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa.  Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in NRW seinen Namen. Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen. Baugeschichte. Es kann angenommen werden, dass die Burg Gemen im 9. oder 10. Jahrhundert als Motte (Burg) errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sie aber erst im Jahr 1274. Die heutige Schlossanlage ist eine Nachfolgerin dieser ersten Burg, deren Baugeschichte sich im Wesentlichen in fünf Abschnitte gliedert. Mitte der 13. Jahrhunderts war die Burg unter Goswin von Gemen zu einer Ringburg ausgebaut worden Vermutlich im 14. Jahrhundert wurde die Ausdehnung der Hauptburg durch die Errichtung einer neuen Ringmauer fast verdoppelt und erhielt somit einen polygonalen Grundriss. Unter Heinrich III. erhielt die Burg Gemen ihre heutige Größe. Bis 1411 ließ er im Westen einen dreigeschossigen Palast mit großem Saal und Gewölbekeller errichten und stockte den Ballturm (den ehemaligen Bergfried) auf vier Geschosse auf. Auch die Erbauung des sogenannten Batterie- oder Kapellenturms aus Backsteinen geht auf ihn zurück. Nach einigen geringfügigen Baumaßnahmen im 16. Jahrhundert, wie zum Beispiel dem Bau eines Uhrenturms im Hof (wohl 1571), erhielt die Anlage unter Hermann-Otto II. von Limburg-Styrum um 1700  im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild als Schloss. Heute. Auf Initiative des damaligen Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen wurde das Schloss 1946 an das Bistum Münster verpachtet, und wird seitdem als dessen Jugendbildungsstätte genutzt. Die sogenannte „Jugendburg Gemen“ ist weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt und mit über 200 Betten und mehr als 20 Seminarräumen eine der fünf größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Betreut wird sie in Vertretung der Kirche durch den Kaplan des Schlosses. Neben vielen Kursen unterschiedlichster Träger finden dort vor allem „Tage religiöser Orientierung“ unter der Betreuung eines Pädagogik-Teams statt. Ja es ist eine Jugendburg. Im inneren Burgbereich wird der „normale“ Besucher von etwas „burgfremder“ Musik beschallt. Doch wir Filmer können diese „Fremdgeräusche“ im Schnittprogramm ausblenden, 

Wasserburg Anholt

Die Wasserburg Anholt war namensgebend für die ehemalige Stadt Anholt, heute ein Stadtteil von Isselburg in NRW. Die Anlage ist eines der größten Wasserschlösser des Münsterlandes und befindet sich an der Grenze zum Niederrhein. Ihre Ursprünge liegen in einem Wehrbau aus dem 12. Jahrhundert zur Sicherung des Besitzes der Diözese Utrecht. Im Frühjahr 1945 waren Anholt und die Burg Anholt durch Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs stark zerstört worden. Die Burganlage war zu 70 Prozent beschädigt. Der damalige Burgherr, Nickolaus Leopold Fürst zu Salm-Salm, begann unmittelbar nach den Zerstörungen mit Maßnahmen zur Rettung der Burg. Da er erkannt hatte, dass für die Erhaltung der Burganlage und ihrer Schätze eine neue wirtschaftliche Grundlage gefunden werden musste, bezog er die Burg frühzeitig in die Überlegungen zur Entwicklung des Einkaufs- und Ausflugsverkehrs in Anholt mit ein. Nach der Wiederherstellung der Burg Anholt konnte sie wieder von der fürstlichen Familie bewohnt werden. Zugleich wurden viele Teile der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben einem Museum können auch die Parkanlagen entgeltlich besichtigt werden. Daneben beherbergt die Burg ein Hotel mit Restaurant und einen Golfclub.

Schloss Nordkirchen

Das heutige Schloss ist der Nachfolgebau einer Wasserburg des 16. Jahrhunderts der Herren von Morrien. Es wurde von 1703 bis 1734 in mehreren Bauetappen vom Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg-Lenhausen begonnen und schließlich von seinem Neffen, dem Premierminister Ferdinand von Plettenberg vollendet. Das Schloss gelangte 1833 an den Grafen von Esterházy, dessen Familie es 1903 an den Herzog Engelbert Maria von Arenberg veräußerte. In den Jahren um 1909 / 1914 wurde das Schloss auf seinen heutigen Umfang erweitert. Das Schloss wurde 1959 an das Land NRW verkauft, in späteren Jahren auch die benachbarte Oranienburg und der Schlosspark, zuletzt im Jahre 2004 auch das südlich angrenzende Waldgebiet Tiergarten zusammen mit insgesamt über 1.000 Hektar umliegender Wälder. Schloss Nordkirchen beherbergt seit 1951 die Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen. Die Architektur Die Architekten des Gebäudekomplexes waren Gottfried Laurenz Pictorius, ab 1706 Peter Pictorius der Jüngere und ab 1724 Johann Conrad Schlaun. Der Mittelpunkt des Schlosses ist das Hauptgebäude, das Corps de Logis, von dem aus sich die niedrigeren Flügelbauten, die unter anderem die Schlosskapelle enthalten, fortentwickeln und U-förmig den Ehrenhof umschließen. Der gesamte Baukomplex ist im höchsten Maße symmetrisch und in dieser Form ein klassisches Beispiel einer komplett erhaltenen Barockanlage, wenngleich im frühen 20. Jahrhundert umfangreich ergänzt.

Burg Vischering

Burg Vischering erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Gegliedert ist die Burg in eine Vorburg für die Wirtschaftsgebäude und eine Hauptburg als dem eigentlichen Kern der gesamten Anlage. Zwischen den Teilen der Burg und um die Burg herum erstrecken sich wassergefüllte Gräften, die von der Stever gespeist werden. Die Hauptburg ist von einer Ringmauer umgeben, die auch die Gebäude in ihrem  Inneren integriert. Vom Bergfried, der mit dem Umbau im Zeitalter der Renaissance abgerissen wurde, wird noch im Teilungsvertrag von 1414 zwischen Heidenreich und Johan Droste berichtet. Demnach erhält Heidenreich den Borchvrede als Erbe. Heute erinnert nur noch ein gepflasterten Kreis in der Mitte des Innenhofes an ihn. Die Burg erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Sie diente bis 1521 als reines Verteidigungsbauwerk. Im selben Jahr brannte die Burg nieder und wurde auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut. Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Im Inneren wurde die Burg dagegen vollständig umgebaut und damit für den damaligen Eigentümer wohnlich gestaltet. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Burg Vischering heute noch als Kulturzentrum des Kreises Coesfeld genutzt werden kann.

Schloss Westerwinkel

Burg Westerwinkel (heute Schloss) wechselte mehrfach den Besitzer. Bis 1430 waren die Herren von Ascheberg Inhaber der Burg. Um 1430 wurde dann Hermann von Merveldt von den Grafen von Limburg mit dem Besitz Westerwinkel belehnt. Familie von Merveldt gehört zum westfälischen Uradel. Sie stammt von Burg Merfeld, die nordwestlich von Dülmen liegt, wo sie seit 1251 urkundlich belegt ist. Der neue Besitzer der Burg hörte auf den Namen Hermann von Merveldt (1399 – 1450), Marschall des Fürstbischofs von Münster und Droste des Amtes Stromberg. Als die Familie in finanzielle Engpässe geriet, wechselte der Besitz kurzzeitig wieder an die Familie von Ascheberg. Hermanns Neffe kaufte ihn jedoch im Jahre 1498 wieder zurück. 1515 musste die Familie Westerwinkel erneut verkaufen. So ging er an die Raesfeld zu Ostendorf über, und dann über den Grafen von Limburg an die Diepenbrock zu Lake (1523). Als Dirk von Merveldt eine wichtige Rolle bei der Eroberung Münsters aus den Händen der Wiedertäufer spielte und selbst den Täuferkönig Jan van Leyden gefangen nahm, ging es mit den Merveldts finanziell wieder aufwärts – die Kriegsbeute war reichlich. Mit ihrer Hilfe baute Dirk von Merveldt in Wolbeck ein Meisterwerk der Renaissance – den Drostenhof. Im Jahre 1555 ehelichte er die Erbtochter der Familie von Diepenbrock, Ursula von Diepenbrock zu Westerwinkel. Auf diese Weise gelangten die Merveldts 1567 durch Erbteilung wieder in den Besitz von Westerwinkel, der ihnen bis heute geblieben ist. Diese jüngere Linie derer von Merveldt konnte ihren Grundbesitz bedeutend erweitern: Als weiterer bedeutender Vertreter der Familie ist Dietrich Hermann von Merveldt zu nennen (1598 – 1658). Er war Droste zu Wolbeck, Geheimer Rat, Oberstmarschall und Kanzler. Im Jahre 1625 kaufte er die Burg Geinegge in Bockum-Hövel und 1855 das Haus Beckedorf, mit dem die Familie das Patronatsrecht über die Pfarre Bockum erlangte. Das heutige Schloss Westerwinkel hat mit der ursprünglichen Burganlage nichts mehr gemeinsam. Die Gebäude der Vorburg wurden zwischen 1663 und 1668 errichtet. Vier Jahre nach Baubeginn trat rechtlich gesehen eine entscheidende Wende ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war Westerwinkel noch ein Lehensgut gewesen. 1667 gelang es jedoch, es durch Zahlung einer Geldsumme aus dem Hohenlimburger Lehnsverhältnis herauszulösen. Westerwinkel wurde auf diese Weise persönliches Eigentum der Familie von Merveldt. Nur ein Jahr später, am 17. Februar 1668, wurde Theodor Hermann von Merveldt (1624 – 1696) von Kaiser Leopold I. in den erblichen Reichsfreiherrenstand erhoben. Diese Standeserhöhung zog ein gehobenes Repräsentationsbedürfnis nach sich. Die Anlage wurde also insgesamt großzügiger und weitläufiger angelegt. Dies bedingt die Tatsache, dass Schloss Westerwinkel eines der frühesten Barockschlösser Westfalens ist. Der gesellschaftliche Aufstieg der Familie war damit noch nicht beendet. Am 20.Dezember 1726 wurden die Reichsfreiherren von Kaiser Karl VI. in den erblichen Reichsgrafenstand erhoben. Ab 1840 wurde den Merveldts die Erbmarschallswürde des Fürstbistums Münster verliehen, was durch das Aussterben der Plettenbergs bedingt war. Die Grafen von Merveldt haben an Schloss Westerwinkel keine Umbauten vorgenommen. Aus diesem Grunde zeigen die Gebäude seit dem 17. Jahrhundert keine Veränderungen und entsprechen seitdem dem jetzigen Zustand, allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Einer der Flügel, aus denen die Gebäude bestehen, ist inzwischen einem Brand zum Opfer gefallen und verschwunden.

Wasserschloss Egelborg

Das Rohmaterial des folgenden Videos, Format (4K) 3840 x 2160/25p/Bitrate 100Mb/s, wurde mit der Panasonic Lumix FZ2000 gefilmt. Anschließende Bearbeitung erfolgte mit der Software Magix Video Pro X9. Um die volle 4K Qualität zu genießen wird ein entsprechender Monitor benötigt sowie ein Internet Explorer wie Google Chrome oder Modzilla Firefox. Die Explorer von Microsoft werden von Youtube nicht unterstützt. Es gilt zurzeit für 4K (bis 1440p geht es). Egelborg ist ein denkmalgeschütztes Wasserschloss im Beikelort 95 in Legden, einer Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Borken. Die Anlage befindet sich etwa einen Kilometer westlich vom Stadtzentrum Legten entfernt. Sie wurde 1389 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich befand sich die Anlage auf zwei Inseln. Heute stehen die Vorburg und das Haupthaus, von zwei Graften umgeben, auf einem gemeinsamen Grundstück. Die Anlage war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz der Herren von Billerbeck. Danach ging sie an die Freiherren von Oer, die sie bis heute besitzen. Das älteste noch bestehende Gebäude ist der Nordflügel. Er wurde 1559 mit einem achteckigen Treppenturm im Stil der niederländischen Renaissance gebaut. Ein alter Westflügel wurde 1710 abgebrochen und bis 1713 durch den bis heute bestehenden, barocken Bau ersetzt. Die Mittelachse ist durch einen Risalit und einen Dachreiter betont. Zum Portal führt eine geschwungene, doppelläufige Freitreppe. Die ursprüngliche Symmetrie ging durch die spätere Erweiterung durch zwei Fensterachsen verloren. Der heute noch vorhandene Fachwerkbau wurde 1767 errichtet. Diese Wagenremise ist möglicherweise aus dem Abrissmaterial einer Ziegelei gebaut worden, zu jener Zeit war die Wiederverwendung von Baumaterial üblich. So sind auch die Torpfeiler aus Backstein, jeweils mit wappentragenden Löwen geschmückt, aus der Barockzeit. Die Löwen zeigen die Wappen der Familien von der Recke und von Oer. Das noch erhaltene Wohn- und Stallgebäude südlich der Gräfte wurde 1832 errichtet. Die gesamte Vorburg wurde 1866 im Stile der Neugotik erneuert. Ein zum Teil doppelstöckiger Stallanbau kam 1901 hinzu. Die nördlich der Schlossanlage stehende Mühle wurde 1907 erneuert, sie reguliert noch heute den Wasserstand der Gräften. Fragen zum Thema Burgen können hier diskutiert werden. Klick mich!
Burgen - Schlösser - Ruinen
© Created 2006 by Hansi Wolters renewed Aug.2016/Jul.2017 My Website is hosted on 1&1-Server.
nach oben nach oben nach oben nach oben nach oben nach oben Raesfeld Lembeck Gemen Anholt Nordkirchen Vischering Westerwinkel Egelborg b c d e f g
Burg Vischering Münsterland
Home Burgen Münsterland Burgen Niederrhein Viedeobearbeitung zum Forum Impressum MÜNSTERLAND HJW-Hobbyfilm.de
Einfach versuchen ... bevor du dir einen teuren Camcorder kaufst oder großartig Ratgeber über “richtiges” Filmen liest, schnapp dir doch einfach dein iPhone oder Dein Digitalphotoapparat. Sie werden mittlerweile alle höchstwahrscheinlich eine Videofunktion eingebaut haben. Denn wenn du wirklich verstanden hast, dass es gar nicht die Technik ist, die dich beschränkt, sondern dein eigener Geist, dann bist du jetzt schon weiter, als die meisten Hobbyfilmer es nach zehn Jahren nicht sind. Gehe einfach vor die Haustüre und fange an zu Filmen! Mache dir keine Gedanken darüber, ob das, was du aufnimmst spannend sein könnte, ob es gut gefilmt ist. Filme einfach, was dir gerade in den Sinn oder vor die Linse gerät.
nach oben Burgen 2
Besucherzaehler
nach oben Burgen 2 nach oben Burgen Münsterland